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Einweihung und Bilder von der neuen Werkstatt im Pater-Kolbe-Hof in Schlegel

Am 16.05.2003 wurde die neue Werkstatt für behinderte Menschen eingeweiht. Begrüßung durch die ehrwürdige Frau Äbtissin vom Kloster St. Marienthal

Um 10.00 Uhr begann der feierliche Festakt, an denen die Frauen und Männer von Pater-Kolbe-Hof, die Zuwendungsgeber, verschiedene Baufirmen, die Architekten, die ehrwürdige Frau Äbtissin mit einzelnen Schwestern und dem Rektor vom Kloster St. Marienthal (dem Träger der Einrichtung), Pressevertreter sowie weitere geladene Gäste, die bei der Vorbereitung, Planung, Finanzierung und am Bau beteiligt waren, teilnahmen.

Schlüsselübergabe vom Architekturbüro Klose an Frau ÄbtissinDanksagungen und Rückblicke zum Baugeschehen, die Schlüsselübergabe und der abschließende Rundgang durch das neue Gebäude wie auch der “Tag der offenen Tür” am 17.05. und 18.05. boten einen würdigen Rahmen zur Einweihung.

Rundgang durch die neue Werkstatt für behinderte Menschen im Pater-Kolbe-Hof in SchlegelDurch den Umzug in das neue Werkstattgebäude, verwirklichte sich ein lang gehegter Wunsch - die neue Werkstatt wurde für alle Mitarbeterinnen und Mitarbeiter ersehnte Wirklichkeit.

Allen beteiligten Unternehmen wie auch den Zuwendungsgebern möchten wir recht herzlich danken. Es wurde für die Frauen und Männer vom Pater -Kolbe-Hof eine wunderschöne und moderne Arbeitsumgebung geschaffen.

Einweihung der neuen Werkstatt für behinderte Menschen im Pater-Kolbe-Hof in Schlegel

feierliche Einweihung der neuen Werkstatt für behinderte Menschen

Einblick ins neue Werkstattgebäude vom Pater-Kolbe-Hof

neue Fertigungsstraße in der neuen Werkstatt für behinderte Menschen

Einblick ins neue Werkstattgebäude vom Pater-Kolbe-Hof

 

 

das 50jähriges Jubiläum vom Pater-Kolbe-Hof in Schlegel

Zum 50jährigen Jubiläum feiert der Pater-Kolbe-Hof mit allen seinen Bewohnern, mit vielen Freunden und vielen Gästen das Bestehen der 50jährigen Behindertenarbeit.

die Betreuung der behinderten Frauen im Josefshaus vom Kloster St. Marienthal

1955 wurde im Kloster St. Marienthal im Josefshaus der Grundstein der Betreuung behinderter Menschen gelegt, der durch die aktive Arbeit vom Pater-Kolbe-Hof nahtlos fortgeführt wurde.

 

50 Jahre Wohnen und Arbeiten mit Menschen mit Behinderung - Der Versuch einiger Rück- und Ausblicke

50 Jahre sind, gemessen am ununterbrochenen Bestehen unseres Klosters St. Marienthal seit 1234, eine kurze, für menschliche Verhältnisse jedoch eine recht lange Zeit. Daher ist es sowohl für unsere Schwestern im Kloster als auch für uns Bewohner und Mitarbeiter im Pater-Kolbe-Hof legitim, den Lauf der Zeit ein wenig anhalten zu wollen und Rückschau zu halten auf die Dinge und Geschehnisse, die unsere Arbeit und unser Leben mit unseren behinderten Frauen und Männern sozusagen begründeten, und durch die wechselvollen Zeiten trugen.

Pater Maximilian KolbeNatürlich ist die Zeit, als die oft unfassbarste der uns Menschen bekannten Dimensionen, wahrscheinlich nicht wirklich anhaltbar. Jedoch mit etwas Vorbereitung und persönlicher Sensibilität kann ein Blick in die Vergangenheit gelingen.

Am Nachmittag vom 19. März 2005 feierten wir, in Erinnerung an die Eröffnung des Josefsheimes vor 50 Jahren, gemeinsam mit den Schwestern, Herrn Rektor Eckstein und Pfarrer Hilbig einen feierlichen Gottesdienst in der Klosterkirche St. Marienthal.

Hier war tatsächlich etwas zu spüren von der Intension, die den Konvent des Klosters damals im Jahre 1955 bewog, das Pflegeheim „St. Josef“ mit 40 Plätzen für geistig behinderte Frauen zu eröffnen, nachdem die bereits im Jahre 1838 gegründete und durch die Nationalsozialisten 1938 wieder aufgelöste Mädchen-Volksschule auch unter sozialistischer Diktatur nicht mehr betrieben werden konnte. „ ... durch caritative Arbeit die sozialen Probleme der Zeit lösen helfen.“ war wie heute der Ruf der Kirche, den die in dieser Zeit amtierende Äbtissin Celsa Gutte hörte.

In Liebe, Mühe und Geduld „den zum Teil bildungsunfähigen Pfleglingen die Dinge des täglichen Lebens bewältigen lernen.“ - das war die Intension der Schwestern. Natürlich gehörte auch die religiöse Betreuung zum Inhalt des täglichen Lebens, so dass „ ...die Heimbewohnerinnen unter Anleitung der Schwestern und des Spirituals des Klosters ihre eigenen Gottesdienste ... “ gestalteten.

So wurde auch der Gottesdienst am 19. März 2005 gemeinsam mit den Frauen und Männern des Pater-Kolbe-Hofes ausgestaltet und es war zu erleben, wie stark die Verbundenheit vor allem unserer Frauen ihren Schwestern gegenüber - aus gutem Grunde - immer wieder ist. Lebten sie doch, selbst als im Jahre 1967 das Josefsheim auf 67 Plätze erweitert wurde, miteinander - sozusagen unter einem Dach, und arbeiteten auch gemeinsam in Heim, Küche, Bäckerei, Wäscherei, in der Landwirtschaft oder im Garten.

das 50jähriges Jubiläum vom Pater-Kolbe-Hof

 

der Pater-Kolbe-Hof feiert sein 50jähriges Jubiläum

Das Josefsheim wurde auf diese Weise über die Jahrzehnte für die behinderten Frauen ein zu Hause in dem sie Heimat und Familie fanden. Denkbar einschneidend war für alle Beteiligten daher auch der Umstand, dass - nach der Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten im Jahre 1990 - letztlich alle Frauen aus dem Josefsheim ausziehen mussten. Begründet lag dies u.a. in dem Umstand, dass die Räumlichkeiten im Josefsheim nicht der nun gültigen gesetzlichen Heimmindestbauverordnung entsprachen und ein Umbau nicht möglich oder zu teuer geworden wäre.

So entschied der Konvent des Klosters, dass der schon seit 1978 mehr und mehr als Wohn – und Arbeitsstätte für geistig behinderte Männer umgebaute Pater-Kolbe-Hof in Schlegel zur neuen Heimat auch für die Frauen des Josefsheimes werden sollte.Nach vielen Etappen des Um- und Neubaues dieses ehemaligen Schlegler Klostergutes war es dann im Jahre 1999 so weit, dass letztlich alle Frauen des Josefsheimes in die einladend hellen und neuen Räumlichkeiten des Pater-Kolbe-Hofes einziehen konnten.

Wie stark die Verwurzelung für die Frauen des Josefsheimes mit ihrer Heimat, dem Kloster inzwischen war, zeigt immer wieder der eindrückliche Bericht darüber, dass beispielsweise eine Frau auf ihrem liebsten Sessel sitzend aus dem Josefsheim getragen werden musste, da sie auf anderem Wege nicht zu überzeugen war, das Kloster zu verlassen.

Rückblicke zum Hoffest 2005 im Pater-Kolbe-Hof in 02788 SchlegelNatürlich geht es nun neben den Männern auch allen „Klosterfrauen“ im Pater-Kolbe-Hof gut. Denn wir Betreuer und Mitarbeiter in Wohnheim und Werkstatt arbeiten nach besten Kräften dafür, dass sich unsere Frauen und Männer wohl fühlen, Förderung erfahren und ein der jeweiligen Behinderung entsprechend größtmöglich selbstbestimmtes Leben führen können.

Gleichwohl hört man dann und wann die eine oder andere Stimme, die erzählt, wie schön es auch im Josefsheim, in der Zeit mit den Schwestern gewesen ist.Gerade zum Hoffest vom 17. bis 19. Juni 2005, das anlässlich unseres 50 jährigen Jubiläums besonders festlich war, konnte man beispielsweise bei Fußball, Spiel, oder bei der Begegnung mit Freunden, Bekannten und Verwandten unserer Männer und Frauen sehen, wie vielfältig und reich das Leben hier im Pater-Kolbe-Hof geworden ist.

Genauso war aber auch beim gemeinsamen Anschauen einer historischen Bilderpräsentation erfahrbar, wie gut und gern sich unsere Bewohnerinnen noch an ihre Zeit bei den Schwestern erinnern. Der festliche Abschlussgottesdienst zum Hoffest in der geschmückten Scheune des Pater-Kolbe-Hofes war Sinnbild für den segensreichen Verlauf, den die Art und Weise, wie behinderte Menschen in Trägerschaft und unter dem geistlichen Schutz unseres Klosters St. Marienthal leben, wohnen und arbeiten über die Jahre genommen hat.

Rückblicke zum Hoffest 2005 im Pater-Kolbe-Hof in 02788 SchlegelDie Vergangenheit verschmolz in dieser Messe geradezu mit der Gegenwart. Alle waren da: die Schwestern des Klosters, Herr Rektor Eckstein, Pfarrer Wenzel, Pfarrer Hilbig, die vielen alten und neuen Freunde, Gäste und - in der Eucharistie unser Herr Jesus Christus selbst. Die Entscheidung der Schwestern unseres Klosters, behinderten Frauen im Josefsheim ein Zu Hause zu schenken, sie zu fördern und zu begleiten war in damaliger Zeit mit Sicherheit der richtige Schritt.

Für die Zeit nach der „Wende“ war es eine gute Entscheidung, die Arbeit mit behinderten Menschen gerade auch außerhalb des Klosters fortzuführen, obgleich nun gesellschaftlich in dieser Richtung kein permanenter Mangel mehr zu verzeichnen war.

Ein wesentlicher Mangel unserer derzeitigen Gesellschaft ist jedoch immer mehr die Überbewertung materieller Dinge und die Vernachlässigung von geistlichen Werten. So ist es heute um so wichtiger, auch behinderten Menschen weiterhin die Möglichkeit zu geben, mit christlichen Werten zu leben, ein christliches Leben zu führen.

Wenn in heutiger Zeit auch keine geistig behinderten Menschen mehr direkt an der Seite der Schwestern des Klosters leben (aber immerhin noch mit Freude in den verschiedenen Arbeitsbereichen des Klosters arbeiten), so prägen und tragen die Schwestern unseres Klosters doch ganz stark unser Denken und unser Tun.

Rückblicke zum Hoffest 2005 im Pater-Kolbe-Hof in 02788 SchlegelSo werden wir alle gemeinsam am 29.September 2005 dem Festtag der drei Erzengel Gabriel, Michael und Rafael mit einem weiteren feierlichen Gottesdienst in der Klosterkirche St. Marienthal die Trilogie der Festlichkeiten aus Anlass von „50 Jahren Wohnen und Arbeiten mit Menschen mit Behinderung im Kloster St. Marienthal / Pater-Kolbe-Hof Schlegel“ würdevoll zum Abschluss bringen.

Kontinuierlich fortführen hingegen werden wir unser Bemühen, gemeinsam mit den Schwestern aus Marienthal das christliche Schiff des Pater-Kolbe-Hofes weiter durch die Fluten der Zeit zu steuern, darauf zu achten, dass das Schiff flott bleibt und wir auch in Zukunft zur richtigen Zeit in die richtige Richtung steuern.

 

50 Jahre Wohnen und Arbeiten im Pater-Kolbe-Hof in SchlegelRückblick zum Hoffest 2005

Freitag, den 17.06.2005, von 16.00 bis 18.00 Uhr - die Bewohner vom Pater-Kolbe-Hof eröffnen mit den Bewohnern benachbarter Einrichtungen bei sportlichen Wettkämpfen die Festveranstaltung zum 50jährigen Jubiläum

gegen 18.00 Uhr - gemeinsames Abendbrot mit anschließendem Tanz in der Scheune

Samstag, den 18.06.2005, von 11.00 bis 17.00 Uhr - alle Bewohner laden die Gäste und Freunde zum Hoffest mit vielen Angeboten in und um den Hof herum ein

Sonntag, den 19.06.2005, 10.00 Uhr - Festgottesdienst mit Pfarrer Wenzel und den Schwestern vom Kloster St. Marienthal

 

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