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Wir über uns - der Pater-Kolbe-Hof in Schlegel mit Wohnheim und Werkstatt für behinderte Menschen

der Pater-Kolbe-Hof in SchlegelAm Rande der Oberlausitzer Gemeinde Schlegel, nahe der Stadt Zittau und des Zittauer Gebirges, befindet sich unser Wohnheim für behinderte Menschen - daran angeschlossen ist unsere Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM).

Der Pater-Kolbe-Hof besteht, die vielen Schritte des Aus- bzw. Umbaus und der Modernisierung inbegriffen, seit dem Frühjahr 1978. Träger unserer Einrichtung ist die ganz in der Nähe befindliche, schon seit vielen, vielen Jahren sozial-caritativ wirkende Zisterzienserinnenabtei Kloster St. Marienthal.

Benannt wurde unser Wohnheim und unsere Werkstatt nach Pater Maximilian Kolbe, des 1941 im Vernichtungslager Auschwitz freiwillig an Stelle eines Familienvaters im Hungerbunker gestorbenen Franziskanerpaters, der daraufhin im Jahre 1971 von Papst Paul II. selig - und schließlich heiliggesprochen wurde.

Pater-Kolbe-Hof in 02788 SchlegelDas Hauptaugenmerk der Arbeit unserer Einrichtung liegt daher neben der körperlichen Versorgung der Bewohner, heute eben auch darin, jedem unserer nunmehr 64 Bewohner zu zeigen, dass sie oder er wertvoll ist und gemocht wird. Wir wollen das menschliche Gefühl von Heimat, von Familie, Geborgenheit und Wohlbefinden vermitteln, wo immer uns das gemeinsam gelingen mag.

Dies geschieht natürlich unter der mit Sicherheit auf jeden Heimbewohner positiv wirkenden Wahrung christlicher Verständnis - und Verhaltensnormen, und einer auf die individuellen Voraussetzungen / Möglichkeiten der einzelnen Bewohner zugeschnittenen christlichen Lebensführung.

1978 wurde der "Pater-Kolbe-Hof" als Behindertenwohnheim für geistig behinderte junge Männer auf dem Gelände des Klostergutes in Schlegel gegründet. In den folgenden Jahren wurde ein moderner Wohn- und Arbeitskomplex für behinderte Menschen geschaffen. So wurde in den Jahren 1996 bis 1998 im Pater -Kolbe-Hof ein Neubau zum Wohnen in Wohngruppen errichtet, und die bestehenden Altbauten des Vier Seiten Hofes wurden 1998 / 1999 vollständig saniert und modernisiert. Im Sommer 1999 zogen geistig behinderte Frauen aus dem "St. Josef Pflegeheim" im Kloster St. Marienthal nach Schlegel in den "Pater -Kolbe-Hof" um. Im Herbst des gleichen Jahres wurde ein weiterer neugeschaffener Komplex eingeweiht.

Pater-Kolbe-Hof in 02788 SchlegelDie einzelnen Wohnbereiche sind nun auf modernste Art und Weise ausgestattet und unsere Bewohner somit optimal untergebracht, zumal hier das Leben sowohl in Wohngruppen, als auch im betreuten Einzelwohnen möglich ist. Die Wohngruppen bestehen jeweils aus Doppel - und Einzelzimmern mit angeschlossenem Gemeinschaftswohnzimmer (inkl. Küche), und den notwendigen sanitären Einrichtungen. Betreutes Einzelwohnen geschieht in separaten Wohneinheiten.

Unsere direkt auf dem Gelände des Pater-Kolbe-Hofes befindliche Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) stellt die logische Ergänzung zum Wohnheim dar, um unseren Bewohnern - aber auch externen Werkstatt-Beschäftigten, die täglich per Fahrdienst zur Werkstatt gelangen - die Möglichkeit zu geben, über eine sinnerfüllte praktische Tagesbeschäftigung primäre Selbstbestätigung und das Gefühl des Gebrauchtwerdens zu finden. Vielfältige Beschäftigungsmöglichkeiten bietet unsere Werkstatt sowohl im Außenbereich bei Arbeiten im Garten- und Grünanlagenbereich, in der Bäckerei, etc., als auch innerhalb der Werkstatträume, beispielsweise in Holzwerkstatt oder Industriemontage.

die neue Werkstatt für behinderte Menschen im Pater-Kolbe-Hof in SchlegelSeit Oktober 2001 wurde durch die neu errichtete Werkstatt auf unserem Gelände den behinderten Mitarbeitern und dem Personal eine bessere Möglichkeit geben, sowohl dem Rehabilitations - als auch dem Wiedereingliederungsauftrag besser gerecht werden zu können.

Denn die Hinführung unserer Bewohner zu einer den persönlichen Behinderungen entsprechenden, größtmöglich eigenständigen und selbstbestimmten Lebensweise, das ist schließlich übergeordnetes Ziel unseres christlich geprägten gemeinsamen Hauses. Lebensrecht, Lebenswert und Bildbarkeit von Menschen mit Behinderung sind ein umstrittenes und unsicheres Gut. Wir sind daher immer wieder zur Verteidigung, zum Schutz dieses Gutes aufgerufen. Es ist eine ethische Grundentscheidung darüber zu treffen, wie wir den Menschen, die Person begreifen und welchen Platz von daher der Mensch mit Behinderung einnimmt.

Als Christen sehen wir jeden Menschen als Ebenbild Gottes. Er ist von ihm ins Leben berufen. Sein Menschsein ist unabhängig von den unterschiedlichen, physischen, psychischen und geistigen Fähigkeiten - es ist ein Geschenk. In unserem christlichen Menschenbild sind von daher Unvollkommenheiten, Begrenztheiten, Erlebnisse des Scheiterns und Misslingens nicht nur akzeptabel, sonder bedeutsame Wesensmerkmale.

Pater-Kolbe-Hof in 02788 Schlegel

Pater-Kolbe-Hof in 02788 Schlegel

Unser Menschsein entwickelt sich aus dem Gesamtzusammenhang des Lebens - als Gemeinschaft der Kinder Gottes - und entzieht sich so jeder Verfügungsmacht. Leitprinzip eines sich darauf gründenden Handelns ist die unbedingte Achtung vor dem Gut des Lebens. Dies gilt auch in besonderer Weise für Menschen mit schweren und schwersten Behinderungen. Sie können in Wohnheim und Werkstatt auf unsere Menschlichkeit vertrauen.

 

wir bieten an:

  • Wohnheimbesichtigungen für Betreuer, Eltern, u.a. (nach Vereinbarung)
  • Informationsgespräche in Verbindung mit einer Besichtigung oder nach Vereinbarung
  • Probewohnen für behinderte Menschen, die sich interessieren für eine eigene Wohn- und Lebensform.

 

weitere Informationen erhalten Sie unter:

Pater–Kolbe–Hof

Heimleitung: Herr Andreas Blaschke

Klostergutweg 3

02788 Schlegel

Telefon:

(03 58 43) 2 8 10

Fax:

(03 58 43) 2 81 29

E-Mail:

blaschke@pater-kolbe-hof.de

 

 

 

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